Wer Ladenkonzepte, Shop-Systeme oder lokale Kampagnen anbietet, schreibt für ein anderes Publikum als bei klassischen Digitalprojekten. Dieser Abschnitt erklärt, was sich dabei ändert.
In vielen Digitalprojekten liest eine ganze Abteilung das Angebot mit. Bei kleinen Einzelhändlern entscheidet meist eine Person, oft neben dem Tagesgeschäft, zwischen Kundengesprächen und Wareneingang. Das verändert, wie viel Zeit ein Angebot realistisch bekommt und wie früh die zentrale Aussage stehen muss.
Wer das im Aufbau berücksichtigt, verliert weniger Aufmerksamkeit in den ersten Zeilen.
Preise wirken schneller hoch, wenn sie in Relation zum Tagesumsatz eines Ladens stehen. Eine Aufschlüsselung nach Nutzen statt nach Stunden hilft, diesen Eindruck einzuordnen.
Ein Angebot für ein Ladenkonzept vor der Weihnachtssaison braucht eine andere Taktung als eines im ruhigen Januar. Termine sollten diesen Rhythmus berücksichtigen, ohne künstlichen Druck zu erzeugen.
Wer im Digitalgeschäft selbstverständlich mit bestimmten Begriffen arbeitet, sollte im Angebot an eine Person denken, deren Alltag im Laden und nicht am Bildschirm stattfindet.
Ein kurzer Anruf statt einer weiteren E-Mail wird im lokalen Handel häufig besser aufgenommen, weil der Kontakt ohnehin persönlicher gehalten ist als in größeren Organisationen.
Die vier Abende sind branchenübergreifend aufgebaut, weil die Prinzipien von Struktur, Sprache, Preis und Nachfassen grundsätzlich gleich bleiben. Wer aktuell ein Angebot für einen Einzelhändler schreibt, bringt genau dieses Dokument mit und wendet die Prinzipien direkt darauf an. Die Besonderheiten dieser Zielgruppe fließen dann in die individuelle Rückmeldung zum eigenen Text ein.
Schreiben Sie kurz, worum es geht. Wir sagen Ihnen, ob die nächste Workshop-Runde dazu passt.
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